Hamburg, 13. Januar 2014
Unserer Außenreporterin ZsaZsa Bienhold verdanken wir den folgenden Erinnerungsbericht:
Zwei Tage nach dem wieder einmal wunderbar von Phönix Lübeck organisierten Rotsponsturnier stellen sich zwei Fragen:
- Warum gibt es in Hamburg so viele Treppen und so wenig Fahrtstühle?
- Warum gewinnen immer die Boatpeople?
Aber der Reihe nach.
Wie in jedem Jahr machte sich eine hochmotivierte – diesmal sechseinhalbköpfige – Truppe der FÜNFTEN nach Lübeck auf, um nach mittlerweile 33 Jahren wieder einmal das Rotsponsturnier zu gewinnen.
Gleich im ersten Spiel ging es gegen den Turnierfavoriten Boatpeople, die mit unserem „halben Kopf“ Bonie antraten. Trotz einer 2:0 Führung der FÜNFTEN hieß es am Ende verdient 2:5 für die Freunde des gepflegten Wassersports, die einfach wacher in das Turnier starteten und mit vier Auswechselspielern permanent Druck auf Roberts Tor ausübten. Wohl noch mit der Spielanalyse beschäftigt ging es dann nach kurzer Pause gegen die Urgesteine von Phönix. Am Ende gab es ein mageres 3:3, wobei die abschlussschwache FÜNFTE wohl auch ein wenig von dem Turnieraus des Torwarts geschockt war, dessen Hüfte während eines 9 Meters (wurde anstatt Strafecke gegeben) zugemacht hatte. Gute Besserung Robert! Vielen Dank André für die tolle Leistung als Aushilfstorhüter während des restlichen Turniers!
Aufgrund der weiteren Ergebnisse stand vor dem letzten Gruppenspiel fest, dass die FÜNFTE gegen Travemünde 6:1 gewinnen musste, um sicher in das Halbfinale einzuziehen. Es bedurfte daher taktisch etwas mehr als nur des psychologisch wichtigen Trikottausches von gelb auf schwarz. So war es Sali, der blitzgescheit feststellte, dass wir im Ergebnis nur alle drei Minuten ein Tor schießen müssten. So kam es dann auch, überfallartig griff die FÜNFTE an. Die Travemünder wussten gar nicht, wie Ihnen geschieht und Sali schoss sechs Tore. In seinem Torrausch hatte er möglicherweise gar nicht bemerkt, dass auch drei seiner Kollegen zwischenzeitlich getroffen hatten, so dass es am Ende 9:1 für die FÜNFTE hieß. Das Halbfinale war erreicht. Beim Bierchen wurde dann versucht, den konsternierten Travemündern rund um unseren tollen Aushilfsspieler Martin S. zu erläutern, dass wir leider gezwungen waren, in einem Freundschaftsspiel derart Gas zu geben. Im Ergebnis dürfte jedoch die Kurtaxe in Travemünde für Mitglieder der FÜNFTEN dennoch in 2014 verdreifacht werden.
Mit immer größer werdenden Erfolgshunger ging es dann im Halbfinale gegen die Elche vom MTHC, die sich uns jedoch mit 4:2 geschlagen gegeben mussten.
Im Endspiel kam es dann zum erneuten Aufeinandertreffen mit den Boatpeople. Trotz großen Kampfes musste sich die FÜNFTE – wie schon mehrfach zuvor- diesmal in einer Abwehrschlacht mit 0:1 geschlagen geben. Na ja, wenigstens hat ein FÜNFTER gewonnen. Glückwunsch zum Tuniersieg, Bonie!
Die Finalteilnahme wurde dann ausgiebig gefeiert, zunächst im Clubhaus, später dann im Pulverfass auf der Hamburger Reeperbahn. Wie es dazu kam, hierüber streiten sich noch die Geister. Entweder waren noch alle beseelt von dem Motto der Weihnachtsfeier oder schlicht motiviert durch Bonies rosa-weiß gestreifte Stutzen… Jedenfalls war es sehr lustig, das Treppensteigen fällt heute jedoch sehr schwer.
Gespielt haben: Robert N., Christian K., Rolf B. Stefan S., Tobi M. Marc B. und zum Teil unser „Toni“